Die 22. International Jazzwerkstatt präsentiert eine Woche exzellenten Jazz vom 25. - 30. Juli 2026 in Saarwellingen. Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine intensive Woche voller Workshops, Konzerte und Jam Sessions mit renommierten Musikerinnen und Musikern aus aller Welt. Tagsüber haben Jazzbegeisterte in den Workshops die Möglichkeit, mit internationalen Größen wie Gilad Atzmon, Amos Hoffman, Marta Capponi, Yaron Stavi, Enzo Zirilli und vielen weiteren Künstlern zu arbeiten und ihr musikalisches Können weiterzuentwickeln. Am Abend verwandelt sich die ehemalige Dynamit-Werkshalle im Campus Nobel in eine besondere Konzertlocation mit Live-Jazz in einzigartiger Atmosphäre. Im Außenbereich laden der Biergarten am See mit edlen Weinen von Pinard de Picard, frisch gezapftem Bier sowie hausgemachtem asiatischem Essen – auch vegetarisch und vegan – zum Verweilen ein.
Das jedes Jahr mit Spannung erwartete Eröffnungskonzert der International Jazzwerkstatt verspricht einen Abend voller mitreißender Klänge, virtuoser Performances und eine einzigartige Fusion aus verschiedenen Stilen.
Das Eröffnungskonzert wird wie jedes Jahr von allen Dozenten des Workshops in verschieden zusammengesetzten Combos gestaltet. Dabei sind Gilad Atzmon (Saxophones, Klarinette), Johannes Müller (Saxophones, Klarinette), Tony Lakatos (Saxophone), Carlo Nardozza (Trompete), Randolph Matthews (Gesang), Thilo Wagner (Piano), Claus Krisch (Piano), Nicolas Meier (Gitarre), Amos Hoffman (Gitarre), John Turville (Piano), Ulrich Glassmann (Bass), Yaron Stavi (Bass), Jim Hart (Schlagzeug, Vibraphon) und Enzo Zirilli (Schlagzeug).
Der Einlass auf das Freigelände Campus ist bereits ab 18.00 h, damit Sie in Ruhe vorher etwas essen und trinken können, Einlass in die Halle ist erst nach dem Soundcheck.
Ensembles mit:
Gilad Atzmon (Art Director, Saxophon, Klarinette)
Tony Lakatos (Saxophon)
Johannes Müller (Saxophon)
Carlo Nardozza (Trompete)
Randolph Matthews (Gesang, Beatboxing)
Thilo Wagner (Klavier)
Claus Krisch (Klavier)
John Turville (Klavier)
Amos Hoffman (Gitarre)
Nicolas Meier (Gitarre)
Ulrich Glaszmann (Bass)
Yaron Stavi (Bass)
Jim Hart (Vibraphon, Schlagzeug)
Enzo Zirilli (Schlagzeug)
International Jazzwerkstatt Eröffnungskonzert 2025
Marta Capponi 2025
Gilad Atzmon (Saxophon)
Tali Atzmon (Gesang)
Marta Capponi (Gesang)
Ulrich Glaszmann (Bass)
Jim Hart (Schlagzeug, Vibraphon)
Amos Hoffman (Gitarre)
Nicolas Meier (Gitarre)
Johannes Müller (Saxophon)
Carlo Nardozza (Trompete)
Yaron Stavi (Bass)
Thilo Wagner (Klavier)
Enzo Zirilli (Schlagzeug)
Ein Abend voller Pariser Eleganz, gewidmet der zeitlosen Faszination des französischen Jazz: vom gefühlvollen Swing des "Manouche"-Stils eines Django Reinhardt bis zur romantisch-melodischen Klangwelt von Michel Legrand – mit musikalischen Hommagen an Édith Piaf, Jacques Brel und weiteren großen Ikonen Frankreichs. Gilad Atzmon ist der künstlerische Leiter des gesamten Festivals, der es liebt, mit musikalischen Traditionen, Stilen und Melodien zu spielen.
Atzmons musikalischer
Ansatz besteht darin, kulturelle Identitäten zu erforschen – darunter Tango und Klezmer sowie Musikstile aus dem arabischen Raum,
vom Balkan, der Sinti- und Roma-Kultur und der Ladino-Tradition. Seine Auftritte wurden beschrieben als eine Mischung aus "Zitaten
aus Jazzstandards und Torch Songs, spielerisch entlehnten Ideen aus dem Mittelmeerraum oder dem Nahen Osten, sinnlichen Anklängen an
Pariser Kabarett, New-Orleans-Klarinetten-Swing und Bebop im Hyperdrive-Modus"; zudem reiche "sein musikalisches Ausgangsmaterial
von osteuropäischer Volksmusik bis hin zu Hard Bop, Funk und französischen Akkordeonmelodien".
Randolph Matthews, Nicolas Meier & Tony Lakatos
Marta Capponi (Gesang)
Ulrich Glaszmann (Bass)
Tony Lakatos (Saxophon)
Jim Hart (Schlagzeug & Vibraphon)
Randolph Matthews (Gesang)
Nicolas Meier (Gitarre)
Johannes Müller (Saxophon)
Carlo Nardozza (Trompete)
John Turville (Klavier)
Es ist unmöglich, sich zeitgenössische Musik ohne den tiefgehenden Einfluss Lateinamerikas vorzustellen. Freuen Sie sich auf einen Abend voller feuriger Rhythmen, musikalischer Raffinesse und romantischer Extravaganz – von Antônio Carlos Jobim bis Tito Puente, mit einem Hauch von Astor Piazzolla. Die John Turville und Nicolas Meier haben sich ein Stückweit diesem Einfluss verschrieben.
Turville hat mehr als dreißig Alben mit unterschiedlichsten Künstlern aus den Bereichen Jazz, Tango und Klassik aufgenommen. Unter anderem erhielt er den Auftrag, ein neues Werk für den zeitgenössischen Tangotänzer Richard Manuel und dessen Tango-Quintett zu schreiben. Nicolas Meier zählt zweifellos zu den vielseitigsten, ehrgeizigsten und brillantesten aufstrebenden Gitarristen der heutigen Zeit. Meiers Sound wurzelt in seiner Vorliebe für Jazz auf der akustischen Gitarre, allen voran seiner Godin-Gitarre mit Nylonsaiten. Dieser Klang eignet sich hervorragend für Flamenco und orientalische Musik – was sich als ideal erweist, da er genau diese und weitere Einflüsse auf brillante Weise in seinem einzigartigen, "multilingualen" Stil verschmilzt.
Amos Hoffman 2025
Gilad Atzmon (Saxophon)
Tali Atzmon (Gesang)
Karen Edwards (Gesang)
Amos Hoffman (Gitarre)
Tony Lakatos (Saxophon)
Randolph Matthews (Gesang)
Yaron Stavi (Bass)
John Turville (Klavier)
Thilo Wagner (Klavier)
Enzo Zirilli (Schlagzeug)
Karen Edwards
Die hypnotisierende Verschmelzung der Musik des Levante-Raums mit afroamerikanischen Klangwelten steht im Mittelpunkt dieses Abends. Der pulsierende Rhythmus des Maghreb und der Ägäis, die Kraft der Mikrotonalität, die Klänge von Oud und Klarino sowie ein kulturübergreifendes musikalisches Erzählen, das bestehende Grenzen mit Klängen überbrückt. Eine neue Stimme wird an diesem Abend zu hören sein - die außergewöhnliche Sängerin und Pianistin Karen Edwards ist ein Juwel der Musik-Szene und wurde bereits mehrmals für den "Grammy Award for Jazz Performance" nominiert.
Edwards arbeitete in ihrer langen Karriere mit Stars wie Stevie Wonder, Prince oder Tony Bennett, tourte in Europa und Amerika, war jahrelang Star einer "Weekly Show in Atlanta", komponierte Film-Musik und war als Schauspielerin tätig. Karen Edwards gilt als eine der interessantesten amerikanischen Sängerinnen der jüngeren Generation, ihre Konzerte sind nicht nur fantastische musikalische Abenteuer sondern sie liefert immer auch ein herausragende Show.
Amos Hoffman, der tonangebende Musiker des Abends ist ein international anerkannter israelischer Jazzgitarrist und Oud-Spieler, der als Pionier bei der Verschmelzung nahöstlicher Rhythmen und melodischer Themen mit modernem Jazz gefeiert wird. Sein letztes Album, „MINOR OPERATION“ ist geprägt von Einflüssen, die vom Gitarrenspiel eines Charlie Christian bis zur Oud-Kunst des legendären ägyptischen Komponisten und Sängers Mohamed Abdel Wahab reichen.
Abschlußkonzert in der alten Werkshalle auf dem Campus Nobel
Fast eine Woche lang werden die Teilnehmer der Workshops von ihren Dozenten unterrichtet. Was sie sich als Combo in diesem Zeitraum erarbeitet haben, zeigen Sie an diesem Abend. Die Combos werden jeweils von zwei Dozenten gecoacht - und es ist immer überraschend, wie vielfältig die Ergebnisse dieser Arbeitsphase sind.
Und noch etwas wird deutlich - die Combos sind das Herzstück dieser Veranstaltung, hier begegnen sich die Dozenten und Schüler, hier will jeder zeigen, was er kann. Es ist schön zu sehen, wie die Freude an der Musik als Funke auch auf das Publikum überspringt.
Tickets über "Ticket regional" (Alle Preise zzgl. VVK Gebühr):
ticket-regional.de
Einzelkarte für die Dozentenkonzerte: 25€ / ermäßigt 15€
(Ermäßigung für Studierende / Arbeitslose / Sozialhilfeempfänger)
Festivalpass (ohne Bigbandmeeting) 60€ / ermäßigt 45€
(Ermäßigung für Studierende / Sozialhilfeempfänger)
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren